Samstag, 28. August 2010

Des Künstlers Ausdruck

1. Kognitive Realismen
und die Relativität
Whorrfens Prädikativismen
leben soll das Sprachgerät

2. Zimmer untersucht Gedanken
Schüler strengen an ihr brain
da kommt Herr Richter schon ins Wanken
nicht mal Lukas ist das wayne

3. Es zwirbeln sich Gedankenhaufen
Schüler bombadiern Kritik
Herr Richter ist schon halb zerlaufen
es lebe der deutsche Sprachenkrieg

4. Den Abschluss mach glatt viel runder
drum mach dir bewusst das sprachliche Wunder

Die Wiese

1. Ich lieg am süßen Werderseestrande
hör die Vögel und Tier am Lande
Ich höre, ich sehe, ich schmecke, ich fühle
mich haucht eine Briese, die ist so kühle

2. Der Lärm aus der Ferne mich noch erreicht
verschwindet ganz langsam, verschwindet ganz seicht
Hab nur das Zirpen der Grillen im Ohr
und wer darauf achtet hört diesen Chor

3. In meiner Nase ein voller Geruch
das frische Gras, den Grill riech ick och
Mit Würstchen und feinen Kalorien
auch Glutamat und Dextrodotien

4. Auf meiner Zunge bildet sich ein feiner Belag
aus Zutaten die ich gerne mag
Mit Salbei, Thymian, Gras und Klee
doch das ist nicht, was ich alles seh

5. Die Wolken formen wilde Gebilde
Ich erkenn den Horst und Tante Hilde
Ein Käfer setzt sich auf meiner Nasen
ich muss Niesen, das verschreckt den Hasen

Freitag, 17. April 2009

Geburtstagsgedicht für Benjamin

Wir feiern heut den Benjamin
und wünschen Glück und Vitamin
drum schenke ich die Goldbären
auf dass sie bald dein Magen beschweren

Auch wünsche ich ein schönes Feste
gibts Kuchen esse ich die Reste
so hauen wir alles brontalst rein
zoaaa! so soll es sein

Drum lieber Benni bleibe so
jetzt geh ich nochmal fett aufs...

Donnerstag, 16. April 2009

Ludwig

Ich zeig euch heut den Ludwig
der mocht am liebsten ganz nur sich
Er lebte saftig voll im Prunk
zum Schlafen gibts noch einen Trunk

Er sagt er sei wie eine Sonne
wie bei dem Teletubbies proppenwonne
Auch stand er sicher gut im Futter
gut gekocht hat seine Mutter

Neue Kleider, modisch alt
mit Spinnenfell frisch aus dem Wald
Er nahm orntlich Deodorant
es gab kein Klo dafür ne Wand

Das Heer das wuchs an ganz rasant
nach jedem Streit doch was verschwand
wenn Ludwig nicht gestorben wär
dann hätt er jetzt ein größres Heer.

Die Stulle

Auch wenn so mancher sich verschrecke
es ist die Stulle in der Eck
Sie müffelt leise vor sich hin
die Düfte steigen bis ans Kinn

Sie wurde viel zu oft verachtet
kaum eine Stulle das verkraftet
Nur Käfer haben sich gesellt
oder Pilze oben aufgestellt

Wer will schon dieses Schicksal teilen
Mit der Stulle in der Eck verweilen
Und was lern wir nun aus dieser Geschicht
Ess bloß deine Stulle nicht
Dann ist die Andere nicht allein
wenn wir sie in der Ecke reihen